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Gesundes Wohnen fängt mit dem Raumklima an

 

 

Zu hohe Feuchtigkeit, Schimmelbefall, Bakterien sowie weitere Schadstoffe in der Luft beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität, das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mensch und Tier, sondern auf lange Sicht auch den Werterhalt Ihrer Immobilie.

Es reicht daher in den meisten Fällen nicht aus, sichtbaren Schimmelbefall zu entfernen und zu desinfizieren, solange die Ursache nicht geklärt ist.

Oft spielt die Bauphysik sowie das Nutzerverhalten eine entscheidende Rolle bei der Entstehung.

Umweltbundesamt (UBA), Landesgesundheitsämter (LGA) und BG BAU geben daher Richtlinien und Leitfäden zur fachgerechten Sanierung von Feuchte- und Schimmelschäden heraus.

 

 

Ursachenforschung / Anamnese

Messmethoden / Probenahmen / Analytik

Kein sichtbarer Schimmelbefall, aber ein Verdacht auf einen unerkannter Feuchteschaden, eine Messung kann Klarheit schaffen.

Wenn Sie wissen möchten, ob ein Wohn- oder Arbeitsraum schimmel- bzw. sporenbelastet ist - oder ob Anzeichen einer entsprechenden Quelle bestehen, können Sie eine Analyse mittels Raumluftmessung durchführen lassen. Hier bietet der Luftkeimsammler zwei verschiedene Möglichkeiten:
1. Beprobung auf kultivierbare Einheiten auf Nänrböden
2. Partikelmessung auf Objektträger 
Die Auswertung der Proben erfolgt dann in einem geeigneten Labor.
Bei einem Wasserschaden wird nach erfolgter Sanierung und anschließender Feinreinigung i. d. R. durch eine Raumluftmessung der Sanierungserfolg überprüft.

Auch bei einem Hauskauf kann eine Raumluftanalyse sehr sinnvoll sein und notariell im Kaufvertrag festgelegt werden.

Sichtbarer Schimmelbefall, Feuchteflecken:

Schimmel wirkt auf jeden Menschen anders. Außerdem gibt es Schimmelarten, die laut UBA (Umweltbundesamt) als mehr oder weniger gefährdend eingestuft werden.
Einige Reaktionen des menschlichen Körpers auf Schimmel können sein:

  • Hautreizungen
  • Reizungen der Schleimhäute
  • Augenreizungen
  • Atemnot
  • Herzrasen
  • Nasenbluten

Wenn also sichtbarer Schimmelbefall und Materialfeuchte bereits vorhanden sind, ist es wichtig, zu wissen womit man es zu tun hat. Bei älteren bzw nicht fachgerecht sanierten Feuchteschäden kommen zudem Bakterien mit ins Spiel.

Hier bieten:

  • Abklatschproben
  • Klebefilmproben
  • Staubproben / Materialproben

eine Möglichkeit zur Analyse.

Methoden zur Bestimmung der Materialfeuchte

Zerstörende Messverfahren

  1. Calciumcarbid-Methode mit dem CM-Messgerät
  2. Gravimetrische Methode, Darr-Methode

Zerstörungsfreie und -arme Messverfahren mit dem Handgerät über

  • die elektrische Leitfähigkeit des Materials (weniger zerstörerische Maßnahme)
  • die Dielektrizitätskonstante (Magnetfeld, zerstörungsfrei)

Neben der Bauwerksbeschaffenheit spielt das Nutzerverhalten eine große Rolle bei zu hoher Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung. Der Feuchteeintrag in die Wohneinheit wird im wesentlichen beeinflusst durch:

  • Menschen
  • Tiere
  • Pflanzen
  • Kochen
  • Waschen, Trocknen
  • Lagern von Nahrungsmitteln
  • u. v. m.

Hier bieten Langzeitmessungen (zwei Wochen oder mehr) mittels Datenlogger eine Möglichkeit, das Heiz- und Lüftungsverhalten der Nutzer aufzuzeigen.
Anhand der Ergebnisse kann gemeinsam nach einer Lösung gesucht werden.